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Göppinger Theatertage:

23.11.2017 | 16 Uhr
Altes E-Werk Göppingen
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Infos zu Göppinger Theatertagen

Altes E-Werk Göppingen:

02.12.2017 | 20:30 Uhr
16.12.2017 | 20:30 Uhr
27.01.2018 | 20:30 Uhr
23.02.2018 | 20:30 Uhr


Kartenvorverkauf

Kunsthaus Frenzel

Grabenstrasse 22a
73037 Göppingen
Tel: (07161) 96 93 73

dacapo Ralf Rummel

Am Galgenberg 90
73037 Göppingen
Tel: (07161) 7 05 83
Mail: info@dacapo-theater-goeppingen.de


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Historie

2015-2016 | Call me God

Call me God
Theaterstück: Gian Maria Cervo, Marius von Mayenburg, Albert Ostermaier, Rafael Spregelburd
Regie: Ralf Rummel

Im Oktober 2002 erschütterte eine Serie von Morden die USA. Ein Heckenschütze tötete aus einem Auto heraus scheinbar wahllos Passanten. Mindestens zehn Menschen fanden den Tod, ehe der Attentäter gestoppt werden konnte. Die Spekulationen über seine Motive reichten von Ehestreitigkeiten bis hin zu einer Verstrickung in islamistische Terrornetzwerke. Im November 2009 wurde der als „Beltway Sniper“ bekannt gewordene Täter hingerichtet.

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2013-2014 | Im falschen Film

Plakat: Im falschen Film
Theaterstück: Petr Zelenka
Regie: Margarete Kienzle

Zwei am existentiellen und persönlichen Limit agierende Schauspieler haben das rasante Boulevardstück "Chinesen" des britischen Autors Michael Frayn auf dem Abendprogramm: Ein Ehepaar lädt ein befreundetes Paar und die "alte" Freundin Bee samt ihrem neuen Lover Alex zum Abendessen ein. Leider hat der Gastgeber, schusselig wie er ist, auch noch den Ex von Bee, Barney, eingeladen. Panik bricht aus, denn Bee und Barney dürfen sich auf keinen Fall in der Wohnung treffen, dieser Fauxpas würde den Abend garantiert versauen.

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2012 | Engel

Engel
Theaterstück: Anja Hillings
Regie: Ralf Rummel

Ein Mann hat einmal die perfekte Liebesgeschichte erlebt.
Die soll jetzt wiederholt werden, dieselbe Frau, derselbe Mann, neunzehn Jahre später.
Aber wird er sie wieder erkennen?

Eine Frau steht vor einer Tür. Sie sagt, sie sei zurück.
Aber sie ist vor drei Jahren gestorben.
Wird sie reingelassen?

Ein Mann entschuldigt sich. Er hat einen Mord an einer Frau beobachtet und nicht geholfen. Aber der Mord ist nie passiert, die Frau lebt. Fühlt er sich deswegen besser?


2012 | Der Untergang der Titanic

Der Untergang der Titanic
Theaterstück: Hans Magnus Enzensberger
Regie: Thomas Faupel und Ralf Rummel

Szenische Lesung in Zusammenarbeit mit theaterfüreinjahr zum 100. Jahrestag der Katastrophe

www.theaterfuereinjahr.de/titanic/titanic-start.htm


2010 | Tannöd

Tannöd
Theaterstück: Andrea Maier
Regie: Margarete Kienzle

Tannöd ist wie ein Puzzle. Die einzelnen Puzzle-Teile erzählen von einem Dorf in Bayern in der Nachkriegszeit. So setzt sich im Laufe des Stückes die Geschichte von Tannöd zusammen: ein Einsiedlerhof: der Tannödhof, kauzige Bewohner, eine bigotte Dorfgemeinschaft, eine grausame Bluttat und eine Mörder.

Es sind die Dorfbewohner selbst, die mit ihren Monologen, Gesprächen und Gedanken die Teile zusammensetzten. Jeder kommen zu Wort: einfache Bauern, Knechte und Mägde, der Pfarrer, der Bürgermeister und die Ermordeten. Schlussendlich auch der Mörder, der den Zuschauer an seinen Motiven teilhaben lässt.

Alles was die Dorfbewohner schon immer wussten oder ahnten kommt ans Licht. So wird dieses spannende Puzzle zu einem Zeugnis kollektiven Versagens und bigotter Hilflosigkeit. Aber auch von Trostlosigkeit und Schuld, in einer Zeit und einer Gegend, wo die Menschen sich selber und ihrem Schicksal überlassen sind. Ihr Horizont und ihr Handlungsspielraum sind begrenzt und so nimmt das Drama aus Liebe, Hass, Inzest, Eifersucht, Gier, Frustration, Bigotterie, Naivität und Hilflosigkeit seinen Lauf ....


2008 | V. Die Panik

V. Die Panik
Theaterstück: Rafael Spregelburd
Übersetzung: Sonja und Patrick Wengenroth.
Regie: Ralf Rummel

Eine Mutter, Lourdes, und ihre zwei fast erwachsenen Kinder Guido und Jessica haben einen Toten zu beklagen, der auf diverse Arten mit den Dreien verwandt war. Besagter Verstorbener, Emilio, hatte angeblich ein Schließfach und auch einen Schlüssel dazu. Wo aber um alles in der Welt hat er ihn versteckt? Und wie soll die Familie an das dringend benötigte Geld kommen, dass im Schließfach vermutet wird?  Und überhaupt, wie ist der arme Emilio zu Tode gekommen? War es ein Unfall oder doch Mord?

Diese Fragen sollen geklärt werden. Doch wer kann helfen?

Die Direktorin der Bank vielleicht oder doch ein Familientherapeut, ein Medium gar, das Kontakt zu den Toten aufnehmen kann? Die Geliebte des Verstorbenen, die gleichzeitig auch seine Mörderin sein könnte? Die Polizei vielleicht oder am Ende der Geist des Toten, der halbwegs munter gerne noch am Leben teilhaben möchte, aber den keiner sehen will???

Die Protagonisten probieren vieles aus auf ihrer panischen Suche nach dem Schlüssel, die gleichzeitig zur Suche nach Glück, nach Liebe, nach Anerkennung, nach Veränderung und nach sich Selber wird.

Wären da nicht die vielen Hindernisse, die sie sich in den Weg stellen, in Form von gestörter Kommunikation, Neurosen, Egozentrik und Hysterie, um nur ein paar zu nennen.

Spregelburd nimmt uns mit in eine Welt der Lebenden und in eine Welt der Toten, in denen sich die Ereignisse so oder so ähnlich abgespielt haben könnten. Er erklärt uns auch, was die Götter einst bewog, den Tod zu schaffen. Und warum auch die Götter einen Schlüssel brauchten, wenn auch nicht zu einem Schließfach. Oder doch? 


2007 | Bahnhof.Adieu (Les pas perdu)

Bahnhof.Adieu
Theaterstück: Denise Bonal
Übersetzung: Almut Lindner
Regie: Ralf Rummel

Die alte Wahrheit, dass wir alle nur Reisende sind, klingt mittlerweile schon banal, und dennoch nimmt das Stück "Bahnhof. Adieu" diese Wahrheit wörtlich. Der Bahnhof bildet die Kulisse für kurze Szenen des Abschieds und des Wiedersehens, in denen sich die wichtigsten Momente im Leben der Protagonisten herauskristallisieren. Asylsuchende und Liebende, gescheiterte Existenzen und Überlebenskünstler, Ost und West kommen für einen Moment zusammen. In den Mittelpunkt werden Schicksale gerückt, deren Geheimnisse manchmal entschlüsselt werden, manchmal aber auch im Dunklen bleiben. "Bahnhof. Adieu" ist ein Stück, in dem nicht die Geschichte, sondern Ort und Zeit die Szenen verbinden. Was in dem einen Augenblick entsteht, hat sich im nächsten bereits wieder aufgelöst. Wie im Traum - oder im Leben.


2005 | Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
Bearbeitung und Regie: Klaus Caesar
Dacapo-Figuren-Theater-Projekt Cappo und Klack

Menschen-, Puppenspiel frei nach den Gebrüdern Grimm (ab 5 Jahre)

Cappo und Klack erleben zusammen mit den Zuschauern die erstaunliche Geschichte vom Teufel mit den drei goldenen Haaren. Dem kleine Hans, als Glückskind geboren, wird vorhergesagt, mit vierzehn Jahren die Königstochter zur Frau zu bekommen. Da hat der König aber einiges dagegen, denn Hans erscheint ihm nicht fein genug für sein Töchterlein. Aber eine Weissagung ist so leicht nicht zu knacken. Trotz dreier Mordversuche und der Auferlegung einer scheinbar unlösbaren Aufgabe, kommt Hans an Ziel. Die Inszenierung, aufgelockert durch viele Lieder, arbeitet mit offener Bühne und in die Handlung eingreifenden Spielern.


2004 | Gedächtnis des Wassers

Gedächtnis des Wassers
Theaterstück: Shelagh Stephenson
Übersetzung: Patricia Reimann
Regie: Ralf Rummel

Als Regiedebüt von Ralf Rummel wird dieses Stück der Schauspielerin und Dramatikerin Shelagh Stephenson auf die Bühne gebracht. Das Stück wurde im Juli 1996 am Hampstead Theatre in London uraufgeführt. In dieser schwarzen Komödie spielen drei starke Frauen die Hauptrollen. Barbara Grajewski, Regina Gentsch und Sabine Jähnig als Schwestern, die sich zur Beerdigung ihrer verwitweten Mutter wiedersehen und deren unterschiedliche Temperamente und Kindheitserinnerungen in dieser Ausnahmesituation aufeinanderprallen. Der Reihe nach offenbaren sich die Biographien der einzelnen, zeigt sich das Ausmaß der Ablehnung gegenüber ihrer Mutter, aber trotzdem sind sie ein Teil von ihr. Warum läuft mein Leben so, wie es läuft? Shelagh Stephensons erstes Theaterstück ist eine Mischung aus makaberem Witz und leidvoller Seriosität. Der eine Moment bringt dich schallend zum Lachen und schon bleibt dir das Lachen im Halse stecken.


2002 | Letzte Lieder

Letzte Lieder
Theaterstück: Nirav Christophe
Übersetzung:  Siegfried Mrotzek
Regie: Thomas Faupel

Ein alter Mann, Flip Blijschotten, liegt im Sterben, im Krankenhaus, im Koma, 1991. Sein Sohn Joost kümmert sich beredsam um ihn. Das Stück bewegt sich in vier Szenen rückblendenartig durch sein Leben. "Gleichgültigkeit! Das ist das Letzte, das Einzige, was ich bei den Menschen festgestellt habe." Dann die Trennung von Frau Nina und Sohn Joost 1971, um sich in Tibet selbst zu finden. "Ich hoffe, die erst beste tibetanische Schlange beißt dich tot." Dann das Kennenlernen und die erste schüchterne Verliebtheit 1961. "Wenn jemand auf etwas Schönes deutet, braucht man sich doch nicht in den Finger zu verlieben." Und schließlich 1941 die Erinnerungen an seine Großeltern. 


2001 | Antigone

Antigone
Theaterstück: Jean Anouilh
Übersetzung: Franz Geiger
Regie: Klaus Caesar

Antigone will es nicht hören. Mag König Kreon auch noch so felsenfest behaupten, Polyneikes und Eteokles seien "Schweinehunde" gewesen und hätten jeweils versucht, in Theben die Macht zu übernehmen. Für Antigone sind es ihre Brüder, die es zu beweinen gilt. Und so will es ihr auch nicht in den Sinn, dass Polyneikes Leiche aus Gründen der Staatsräson in der Sonne verfaulen soll.

Die Vernunft stellt Fragen. Die Intuition nicht. Das Alter stellt Fragen, sucht nach Gründen. Die Jugend nicht. Sie stellt höchstens etwas in Frage. So entstehen Generationskonflikte. So entstehen mit Hochspannung geladene Pole, zwischen denen sich dann krachend das Leben abspielt. In unserem Fall heißen die Pole Kreon und Antigone. 


2000 | Der letzte der feurigen Liebhaber

Der letzte der feurigen Liebhaber
Theaterstück: Neil Simon
Übersetzung: Willy H. Thiem
Regie: Klaus Caesar

"In meinem Leben fehlt eine Affäre." So denkt Barney, ein etablierter Fischrestaurantbesitzer, nach 23 Jahren Ehe und trifft seine Vorbereitungen. Die Wohnung seiner Mutter scheint als Treffpunkt ideal, interessierte Frauen sind auch vorhanden. Trotz ausgefeilter Vorbereitungen reagieren seine Auserwählten anders als gedacht.


1998 | Der Faulpelz Paul Felz

Der Faulpelz Paul Felz
Theaterstück: Guy Krneta
Regie: Klaus Caesar

Ein Stück für Kinder und Erwachsene von Guy Krneta

Ein Schuß. Er kündigt die Begegnung zweier Menschen an. Ein Mann der nicht faul sein kann, es aber mit äußerster Disziplin erlernen will, trifft auf eine Frau, die immer schon faul war und dafür einen ungestörten Platz sucht. Diese beiden begegnen sich an einem seltsamen Ort: Dem "Faulnesscenter", der von einer Trainerin mit ihrem Gehilfen überwacht wird. Oberstes Ziel ist es dort: Faul sein, nichts als faul sein!


1996 | Der Untergang der Titanic

Der Untergang der Titanic
Theaterstück: H.M. Enzensberger
Regie: Klaus Caesar

"Salzwassser in der Tennishalle! Ja, das ist ärgerlich, aber nasse Füße sind noch lange nicht das Ende der Welt." Der Glaube an die Geschichte, ihren Sinn und ihre Erkennbarkeit stützt den Atem der Dichter nicht mehr. Enzensberger jedoch faßt im Bild der "Titanic" und des Eisberges die Komödie unserer Apokalypse zusammen. Auf ein Bild ohne Perspektive antwortet ein Theaterstück ohne festen Stand- und Bezugspunkt. Eines, das von Abschnitt zu Abschnitt den Blickwinkel wechselt. "Der Mensch", lehrt Enzensberger, "dem das Wasser bis zum Halse steht, kann seinen Kopf immer noch zum Denken benutzen, und nicht nur zum Schreien."


1995 | Warten auf Godot

Warten auf Godot
Theaterstück: Samuel Beckett
Regie: Klaus Caesar

"Warten auf Godot" erzählt keine Geschichte, es erforscht eine statische Situation. "Es geschieht nichts. Keiner kommt, keiner geht, es ist schrecklich." Beckett zeichnet ein Koordinatensystem menschlicher Beziehungen. Das Nebeneinander von Wladimir und Estragon und das Unter- bzw. Übereinander von Pozzo und Lucky. Dies ist das Gerüst für die Handlungsmöglichkeiten der Akteure. Worum es aber geht, ist das Abwägen des Erreichten gegen den Preis, der dafür zu zahlen war, ist die Hoffnung, dass alles sich doch noch zum Guten wendet, durch etwas Bedeutendes, das geschehen könnte.

(Thomas Faupel)


1994 | Des Kaisers neue Kleider

Des Kaisers neue Kleider
Vorlage: Märchen nach H.C. Andersen
Theaterstück: neu erzählt von Klaus Caesar für Kinder ab 6 Jahre
Regie: Klaus Caesar

Es ist die alte Geschichte vom Kaiser, der, sich selbst verleugnend, in Unterhosen vor sein Volk tritt. Dieser Mann, dem das Leben nur dann erträglich schien, wenn er pausenlos sich Neues kaufen konnte, ist ja gar keine Märchenfigur aus längst vergangenen Tagen.


1993 | Das Ende vom Anfang

Das Ende vom Anfang
Theaterstück:  Sean O'Casey
Regie: Klaus Caesar

Das Ende vom Anfang basiert auf einem bömischen Märchen, das auch in Norwegen und Irland erzählt wird: Mann und Frau tauschen ihre Aufgaben, sie geht auf's Feld, er versorgt den Haushalt. Der Rollenwechsel mißlingt auf tragikomische Weise, verändert aber letztlich nichts; trotz des Desasters, das der Mann verursacht hat, behauptet er männliche Überlegenheit. Der deftig-kritische Witz der Komödie ist ebenso beeindruckend wie ihre melancholischen Untertöne.